Heiße Sauna, kalte Nacht und "warmes" Bier!

Das hatten die 11 Teilnehmer/Innen sich ja schön ausgesucht: ein Wellness-Wochenende in Rheinbach vom 11. – 12.02.2012, passend zu den kalten Temperaturen!

Pünktlich um 12 Uhr versammelten wir uns dann auch im Eingangsbereich des Monte Mare in Rheinbach. Rasch eingecheckt und umgezogen, teilte die Gruppe sich auch gleich wieder in die, die erst das Sportbecken nutzten, und die, die gleich in den Saunabereich durchstarteten.

Der Saunabereich der im maurischen Stil gehalten ist und im Innenbereich über 6 und im weitläufigen Außenbereich über 3 Saunen verfügt, fand bei Allen sehr großen Anklang. Strahlend blauer Himmel mit Sonne ließen die einstelligen Minusgrade fast völlig vergessen und so wurde im Außenwhirlpool genauso verweilt wie im Garten herumspaziert. Besonderen Zuspruch fand auch der phantastische Ruheraum oberhalb der Anlage. Die Gastronomie wurde natürlich auch getestet.

Wie im Flug vergingen die 6 Stunden und schon ging es um 18 Uhr zum Hotel, das die Organisatoren schon am Morgen zum Check-In aufgesucht hatten. Das Hotel Nord am Rande der Stadt bot große, saubere und ansprechende Zimmer, was seine Nüchternheit von draußen nicht unbedingt ausstrahlte.

18.30 Uhr ging es schon weiter zum Essen. Hier war die Entscheidung auf das Mexikanische Restaurant Mosquito in Rheinbach gefallen. Eine gute Wahl wie wir alle fanden. Ob Chili Con Carne, heiße Platte oder vegetarisch, hier wurden alle reichlich satt!

Als besonders heimtückisch erwies sich nur eine Glastür die plötzlich auftauchte und den Vorwärtsdrang einer Teilnehmerin stoppte. Gut, das das ganze noch GUT ausging!

Von der Therme eingemummelt und dem Essen ermüdet, stand dann um 21 Uhr auch schon der nächste Programmpunkt an: eine Nachtwächterführung durch Rheinbach. Bei minus 15 Grad versammelten wir uns am Schwengelbrunnen und dann betrat der historische Nachtwächter Niklas Aulick mit Laterne, Stab und Mantel den Platz und nahm uns mit auf seinen historischen Weg. Dieser 66jährige ganz in seine Rolle aufgehende Mann (eigentlich Herr Hofmann) gab uns Kraft und Vorbild zum durchhalten. Er fesselte uns mit seinen Erzählungen. Ein toller Höhepunkt des Wochenendes.

Unmittelbar nach der Führung hätte der Eine oder die Andere die Organisatoren des Wochenendes, bei ausreichend losen Steinen in der Stadtmauer, wohl gesteinigt, aber die waren festgefroren!

Doch schon der folgende Programmpunkt versöhnte wieder alle. Heute ist dieser Nachtwächterrundgang bei minus 15 Grad in die Heldengeschichten des Vereins aufgenommen. Niemand von uns der dabei war, bereut es.

Nach diesem Nachtwächterrundgang führte uns der Weg dann um 22 Uhr in das Rheinbacher Brauhaus. Bei Kakao, Kaffee und Bier war uns allen schnell wieder warm! Kaum zu glauben, aber wahr bei dem Temperaturunterschied von draußen (minus 15 Grad) und einem auf 8 Grad gekühltes Bier, schien dieses schon fast ein Warmgetränk zu sein.

Irgendwann ging es dann Richtung Hotel.

Komisch, das bei so schönen Veranstaltungen nicht nur die Tage, sondern auch die Nächte so schnell vergehen.

Der Sonntag wurde von 9 – 11 Uhr zur sportlichen Betätigung am guten Buffet genutzt.

Bei schönem, aber frischem Wetter machten wir uns dann auf zum Wandern.

Wir starteten in Rheinbach, wanderten durch den Stadtwald, gingen ein Stück den Jakobsweg bis zur Waldkapelle, erklommen die die Höhen der Ruine Tomburg mit herzlichen Blick bis ins Siebengebirge um dann wieder ein Stück den Jakobsweg Richtung Rheinbach zu wandern, natürlich nicht ohne kurze Einkehr.

Für die Einkehr zum Abschluss suchten wir uns mit dem Waldhotel Rheinbach ein gehobenes Ambiente mit lecker Kaffee und Kuchen sowie heißen Waffeln zu moderaten Preisen aus.

So gestärkt ging es dann im Wanderschritt zurück zu den Autos, wo dann das GAYmeinsame Wochenende endete.

Ein schönes Wochenende, tolle Teilnehmer/Innen und ein sicherlich unvergessliches Erlebnis!


Bildnachweise:
Reiseleitung: Kirsten S.
Nachtwächter: K.W. Hofmann
Gruppe vor Tomburg: Peter M.